6. Station
Spazierweg 8.75er
6. Station
Auf dem Totenstein entlang
Gerd und Gerda liefen frohen Mutes weiter. In der Nähe gab es noch einen Aussichtspunkt. Vielleicht würden sie am großen Holzpilz noch ein Samenkorn finden.
Auf einmal sahen sie etwas mystisches Grünes, mit einem riesigen Kopf und mit einer rotglühenden Zunge. Es war der berühmt berüchtigte Lindwurm, der da vor ihnen stand und immer weiter auf sie zu kam. Gerd und Gerda wichen immer weiter aus und bemerkten kaum, dass sie dem Abgrund immer näher kamen. Gerda sah schon das Ende vor sich und schrie laut und voller Angst. Erst jetzt bemerkte der Drache, dass da zwei Schafe vor ihm standen. Das interessierte ihn allerdings wenig, denn er hatte nur Augen für das Säckchen mit den Edelweißsamen in ihren Hufen. Aus seiner Nase strömte jede Menge Wasserdampf, was ihn wirklich wütend aussehen ließ. Aber was wollte er denn? Das Edelweiß? An den Schafen hatte er scheinbar kein Interesse. Plötzlich verdichtete eine Nebelwolke die Sicht. Alles was danach übrig blieb, war Gerda und eine Botschaft auf einer Steintafel, auf der stand: „Wenn Du deinen Freund Gerd lebend wiedersehen willst, dann bringe mir bis Sonnenuntergang 7 Samenkörner der Edelweißblume.“
Frage 6: Wie hieß der Ritter, der den Drachen besiegte?
(M) Gregor
(P) Emil
(T) Georg
Gerda war außer sich und wusste nicht, was sie jetzt tun sollte. Völlig neben sich und immer daran denkend, was Gerd wohl alles widerfahren könnte, versuchte sie ihre Gedanken zu ordnen und machte sich auf den Weg, weitere Samen zu finden und ihren geliebten Gerd zu retten.
